Halloween zu feiern, ist eine relativ neue Tradition in Deutschland. Jedes Jahr können wir seither am Abend vom 31. Oktober ein Schauspiel beobachten: Es verkleiden sich die Kinder und klingeln an der Haustür, freuen sich über Süßigkeiten. Doch Halloween, auch Samhain genannt, hatte ursprünglich noch eine andere Bedeutung. Erfahre in diesem Blogbeitrag mehr über Samhain und mein persönliches Ritual, das ich jedes Jahr am 31. Oktober mache.
Der Ursprung liegt in Irland, bei den Kelten
Der Ursprung von Halloween liegt in Irland. Bereits in vorchristlicher Zeit feierten die Kelten das Fest Samhain (aus dem Irischen „Ende des Sommers“).
In der keltischen Mythologie galt Samhain als Beginn des neuen Jahres, ein Zeitpunkt für Abschied, Transformation und Neubeginn.
Es ist eines der vier großen keltischen Jahreskreisfeste neben Imbolc, Beltane und Lughnasadh. Es markierte das Ende der Erntezeit und den Beginn der dunklen Jahreszeit, in der sich Natur und Menschen auf Ruhe und Rückzug vorbereiteten.
Wie ich es feiere
Für mich ist Samhain aus diesem Grund der Beginn des Neuen Jahres. Nicht Silvester ist für mich der Jahreswechsel, sondern der letzte Tag vom Oktober!
Seitdem ich vor über 10 Jahren in Irland gelebt habe, kenne ich den keltischen Kalender. Und lebe danach. Feiere die keltischen Feiertage im Kreis des Jahres. Es fühlt sich für mich total stimmig an.
Meine Beobachtung: Der keltische Kalender passt viel besser zu den Veränderungen in der Natur und den Energien, als unser Kalender. Ich finde, man spürt es richtig.
Zum Beispiel gerade jetzt, Ende Oktober, spüren wir:
Es liegt Veränderung in der Luft
Was ist deshalb an diesem Wochenende machen werde, genauer gesagt am Samstag den 31. Oktober:
- Ich begehe diesen besonderen Tag ganz bewusst.
- Ich verbringe Zeit in der Natur.
- Ich nehme mir Zeit für mich selbst, zum Reflektieren.
- Ich zünde mir eine Kerze an und schreibe.
Mein Ritual
Ich liebe es zu schreiben und schriftlich zu reflektieren. Dazu nehme ich mir die Zeit, zünde eine Kerze an, mache mir eine schöne Tasse Tee – und lege los:
- Ich schreibe auf, was die letzten 12 Monate in meinem Leben passiert ist.
- Ich schreibe auch, an was ich mich erinnere. Und ich schaue auch in den Kalender, was alles geschehen ist.
- Danach schreibe ich auf, wofür ich dem vergangenen Jahr, den letzten 12 Monaten, dankbar bin!
- Dann schreibe ich auf, wie mein neues Jahr sich entfalten darf. Keine frommen Wünsche – sondern meine Vision. Lebendig. Real.
Es macht mir jedes Jahr wieder Freude und ich spüre dies auch energetisch. Es liegt in der Luft.
Vielleicht hast Du auch Lust bekommen, es auszuprobieren?
