How to stay grounded in times like these (blogpost in German)

Wir erleben gerade einen Ausnahmezustand, wie wir ihn noch nicht kannten. Täglich gibt es neue Schreckensmeldungen zur C-Krise. Manche Nachrichten kommen aus anderen Ländern, manche betreffen uns direkt. Was das mit uns macht, lässt sich als “Schock” bezeichnen. Wir stehen alle unter Schock. Jeder auf seine Weise. Die Hamsterer, die Besorgten, ja sogar die Ignoranten. Deshalb ignorieren sie; das ist ihre Art von Copingmechanismus. Wie erging oder ergeht es Dir? 

Ich selbst war in den ersten Wochen mit den Corona-Nachrichten ziemlich zerstreut. Einerseits wollte ich mich auf jene Dinge konzentrieren, die ich mir vorgenommen hatte. Und anderseits merkte ich, dass etwas in mir einfach Zeit brauchte. Zeit, diese Informationen und die Bedeutung der Informationen für das gesamte Lebens zu verarbeiten. Ich brauchte mehr Schlaf und merkte, wie ich wie gebannt auf die neuesten Nachrichten wartete. Wie ich Stunden im Internet verbrachte und Informationen aus der ganzen Welt zu diesem Thema las. Danach war ich völlig erledigt und zerstreut. Ich merkte, dass ich eine Strategie brauchte, damit ich bei mir bleiben kann.

Top 5-Tipps: Wie Du in Deiner Mitte bleibst in der Krise

Hier ist eine Liste mit “Maßnahmen”, die mir in Zeiten wie diesen hilft, bei mir zu bleiben. Es sind Tipps, die auch dann funktionieren, wenn Du in Quarantäne bist oder an einem Ort lebst, der von der Ausgangssperre betroffen ist:

  1. Meditieren: Meditiere am besten 2 Mal am Tag. Morgens und Abends. Das erdet und fokussiert ungemein. Du kannst die ThetaHealing Meditation machen oder irgendeine andere Art der Meditation die Dir liegt. Im Moment werden viele Meditation gratis zur Verfügung gestellt, zum Beispiel auch auf Youtube. Wenn Du magst, sei bei meiner nächsten angeleiteten Online-Meditation dabei. Termine findest Du auf meiner Website unter Aktuelles
  2. Medienkonsum einschränken: Ich habe festgestellt, dass insbesondere die Nachrichtenflut sowie die Sozialen Medien mir viel Kraft abziehen. Deshalb schaue ich erst am Abend um 20 Uhr nach den aktuellen Nachrichten und bin nur kurz bei Facebook. Alles andere ist mir zu anstrengend.
  3. Gesunden Menschenverstand nutzen: In den Medien gibt es widersprüchliche Informationen. Selbst in der spirituellen Welt wird man gerade geflutet mit Infos. Viele gut gemeint und doch mit einer Energie von “Angst”. Wähle bewusst aus, was Du liest und was Du glaubst. Was Du in Dein System lässt und was draußen bleiben muss.
  4. Dankbarkeit: Ich weiß nicht, wie es Dir geht. Ich bin im Moment jeden Morgen einfach so dankbar, was für ein schönes und sicheres Leben ich habe. Ich bedanke mich innerlich ganz oft für all das Gute und Schöne in meinem Leben. Das kann das Essen sein, die Pflanzen auf dem Balkon vom letzten Jahr, die ohne Pflege wieder blühen. und vieles mehr. Ich merke, es gibt mir ein Gefühl von Reichtum.
  5. Journaling/Tagebuch schreiben: Schreibe all die Gedanken und Erkenntnisse auf, auch die Ups and Downs, in ein Journal oder auf ein Blatt Papier. Schreibe auf, was Dir durch den Kopf geht. Du bist Dein eigener Coach in diesen Zeiten. Das aufschreiben befreit, es klärt, es gibt das Gefühl von positiver Kontrolle oder auch Ordnung. Deine Gedanken sortieren sich. Die beste Zeit dafür ist am frühen morgen, vor dem Frühstück. Doch auch am Abend ist es wirkungsvoll.

Dies sind meine Favoriten, die mir helfen, bei mir zu bleiben. Wenn Dich etwas anspricht, probiere es einfach mal aus. Und schreibe mir gerne oder kommentiere diesen Beitrag.

Und wenn gerade alles nicht so klappt, wie Du es möchtest und Du es nicht ändern kannst, habe Mitgefühl mit Dir selbst. Alles wird gut.

Licht und Liebe

Birgit

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